Video
Für den Rhythmus
A add9


Haldern 2011, ein Festivalbericht

Das Festival in Haldern am Niederrhein war auch dieses Jahr ein voller Erfolg. Das Pop-Festival erstreckte sich über drei Tage mit großartigen Acts.

Am Donnerstag konnten die ersten Besucher ihre Zelte aufschlagen und sich klimatisieren. Der Eröffnungsact in diesem Jahr waren die Isländer Retro Stefson. Fröhlich und heiter ging es dann auch weiter mit Ben Howard und Yuck. Highlight an diesem Abend waren The Avett Brothers aus North Carolina. Sie präsentierten einen Mix aus Bluegrass und Indie. Zwar sind sie in Deutschland noch recht unbekannt, aber bestimmt nicht mehr lange. Zur späteren Stunde fanden sich die Jungs von Coma am Niederrhein ein und mischten Electro-Beats und Techno unter die Leute.

Am zweiten Tag fing es recht früh wieder los. Kaum hatten sich die Festivalbesucher in ihre Schlafsäcke begeben, hieß es wieder aufstehen, denn Bodi Bill ist da. Es folgte Gisbert zu Knyphausen, die Texaner Okkervil River, James Vincent McMorrow und die The Wombats. Es wurde gezappelt was das Zeug hält.

Pop Festival Haldern 2011

Der Samstagnachmittag gehörte erst einmal den leisen Tönen. Der Auftritt von ‘The Balck Atlantic’, dem Quartett aus Groningen stimmte die Frühaufsteher auf einen sagenhaften Tag ein. Im Anschluss spielte der Britpoper Steve Cradock, dem es schwer viel die Meute zu mehr als einen Kopfnicken zu motivieren. Dies schaffte aber später der kanadische Songwriter Dan Mangan.

Am späten Nachmittag ging es aber erst richtig los. Während Timber Timbre im Zelt begeistert, spielte James Blake draußen seinen bekannten Dubstep.

Für viele Besucher war aber das absolute Highlight Hauschka. Der Düsseldorfer bekam für seine Musik, die er mit Tischtennisbällen oder Klebeband erzeugte, viel Aufmerksamkeit.

Ähnlich viel Anerkennung erhielten die vier Amerikanerinnen Warpaint und Fleet Foxes für deren Darbietung. Tag drauf mussten aber wieder das Umzugsmaterial gepackt werden – bis zum nächsten Mal.

Hinterlasse eine Nachricht