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Bericht: Das Dockville-Festival 2011

Nass wurde es auf dem fünften Dockville Festival in diesem Jahr. Die Besucher kämpften mit Schlamm und Regenfällen vom Himmel und sogar die Bühnen hielten dem Wetter nicht immer stand. Doch trotz des miesen Wetters wurde das Festival zum Erfolg.

130 Acts aus dem Indie-Rock, HipHop und Elektro wurden mit Begeisterung empfangen und und die Besucher feierten bis in die Morgenstunden.

Doch zuerst sah es mau für die Veranstalter des Dockville Festivals aus. In den ersten Stunden fiel so viel Regen, dass das ganze Gelände unter Wasser stand. Sogar die Zeltbühne Maschinenraum konnte nicht mehr genutzt werden. Die Auftritte, die hier angekündigt waren, mussten auf andere Bühnen verteilt werden und so hatten es die ersten Acts etwas schwer. Doch sowohl Materia als auch die Editors und Johnossi gingen sehr gut damit um. Schnell wurde klar, dass das Wetter die Lust am Feiern nicht schmälern kann und so wurde das Dockville zu einem ‘Matchville’ mit einer Portion Ironie. Wer aus der Nähe kam, zog kurzentschlossen seine Gummistiefel an und stürzte sich mit blauen Müllsäcken in die Menge.

Bereits am nächsten Tag wurde der Wettergott gnädig und beschenkte die Besucher des Festivals mit Sonne. Die nassen Stellen trockneten und die Wiesen wurden schnell zum Chillen genutzt. Auch wenn es vor den Bühnen noch matschig war, konnten Flächen der Maschinenraumbühne abgesichert werden, so dass das Programm wie geplant fortgeführt werden konnte.

Sonntag kam es dann ein zweites Mal zu Regenfällen und die Maschinenraumbühne war kurze Zeit wiedereinmal gefährdet. Noch kurz vor dem Auftritt der Band Dashwood war nicht klar, ob diese überhaupt auftreten können, doch die Entscheidung, die Jungs doch auftreten zu lassen, erwies sich als goldrichtig. Noch während des Auftritts zeigte sich wieder die Sonne und so gab es beim Hauptact, den Crystal Fighters, kein Halten mehr für die Festivalbesucher.

Schlamm auf dem Dockville 2011, Foto: carolinneumann_flickr